Seit Beginn der Corona-Pandemie scheint die Lage in Europa sich kaum zu beruhigen. 

Da sind einerseits die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der zweijährigen, immer weiter fortschreitenden Corona-Pandemie, durch welche die Staaten Unmengen an Geldern zur Unterstützung der Unternehmen aufbringen mussten. Kurz darauf stand schon das nächste Problem vor der Türe, welcher sich als kaum enden wollenden Krieg zwischen Russland und dem Westen entpuppte und mit dem eine wahnsinnige Energiekrise entbrannte. Diese kann sowohl Staaten als auch Bürger je nach weiterer Entwicklung in den finanziellen Ruin treiben.

Zu all diesen wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklungen gibt es noch ein weiteres bislang wenig beachtetes Dilemma: Wasserknappheit. In Europa herrscht eine außerordentlich große Trockenheit, sowie Hitzerekorde. Dieses bringt gleich mehrere Probleme mit sich. 

Da wären einerseits die Waldbrände, die laut dem EFFIS bereits derzeit schon dreimal so hoch wie im Vorjahr sind. So sind dieses Jahr bereits 346.000 Hektar Wald in Europa niedergebrannt. Bis 2020 lag der Durchschnitt bei ca 86.000 Hektar. 

Die Erntebedrohung ist eine weitere Folge des Regenmangels. Allein in Brandenburg gibt es Regionen, in denen mit 25 Prozent Ausfall an der Ernte zu rechnen ist. Teilweise sogar bis 50 Prozent oder sogar 100 Prozent, wenn die Kultur nicht mehr abzuernten sein wird. In Spanien wird im gesamten Land von einer einbrechenden Getreideernte von zehn Prozent ausgegangen. Hier wird mit Milliarden gegen die Dürre angekämpft. Dazu entsteht an den Grenzen großer Migrationsdruck, aufgrund mangelnder Nahrungsversorgung in Afrika.

Und auch die Trinkwasserversorgung wird im Süden Europas immer knapper. So hat Norditalien dem Trinkwasser bereits nachts den Hahn ausgedreht. Um die Wasserversorgung zu sichern, fordern Politiker die Menschen auf, ihren Wasserkonsum auf das Nötigste zu begrenzen. Doch der private Wasserverbrauch macht gerade einmal neun Prozent aus, so der Wasserexperte Dr. Zal. 

Die Entwicklungen in Europa fordern uns gerade einiges ab und sind größtenteils in ihrer Intensität kaum abschätzbar. Entsprechend liegt es in jedermanns eigener Verantwortung sich auf mögliche zukünftige Probleme vorzubereiten und abzusichern.

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