Die Weltbevölkerung wächst auf allen Kontinenten. Nur Europa schrumpft. Laut Prognosen soll die Zahl der Einwohner bis im Jahr 2100 um über 100 Millionen Bürger abnehmen. Mit fatalen Folgen in allen Bereichen.

Der aktuellen Berichtslage nach steuern wir auf wirtschaftlich schwere Zeiten zu. Erhöhte Energiekosten, drohender “Blackout”, crashende Börsen, logistischer Zusammenbruch aufgrund fehlender Arbeiter oder Klimakatastrophen. Die Gründe sind vielfältig und die angehende Regierung versucht in ihren Koalitionsgesprächen Lösungsansätze zu finden um die Probleme zu lösen. Die meisten Ansätze sind eher schlecht als recht. Ein weiteres riesiges Problem wird allerdings konsequent totgeschwiegen. Der demografische Wandel. Nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit.

Nach Schätzungen von UN DESA wird die Weltbevölkerung bis ins Jahr 2100 auf allen Kontinenten weiter wachsen. Die einzige Ausnahme hier bildet Europa. Im Jahr 2020 gab es hier knapp 748 Millionen Einwohner. Prognosen zufolge wird die Einwohnerzahl bis 2100 um knapp 118 Millionen Einwohner sinken. Eine alternde Gesellschaft geht mit dieser Entwicklung einher.

Auch Deutschland bildet hierbei keine Ausnahme. Im August diesen Jahres forderte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit “400.000 Zuwanderer pro Jahr” um dem demografischen Wandel auf dem Arbeitsmarkt entgegen zu wirken. In Zukunft müssen immer weniger Arbeitnehmer eine immer größer werdenden Zahl von Rentnern finanzieren. Das dies auf Dauer nicht machbar ist liegt auf der Hand. Private Vorsorge soll hierbei unterstützend wirken, doch nur wenige Arbeitnehmer können sich diese private Vorsorge heute überhaupt leisten um in der Zukunft davon zu profitieren. Es zeichnet sich mit jedem neuen Jahrgang eine zunehmende Altersarmut ab. Ein Verlust des über Jahrzente aufgebauten Wohlstands wäre die Folge.

Während man seit Jahrzehnten eine solide Familienpolitik verschlafen hat und Berufe, in denen heute Fachkräftemangel herrscht, nicht ausreichend gefördert hat, soll nun Zuwanderung die Lösung aller Probleme darstellen. Dass mit massenhafter Zuwanderung zwar der Bedarf der Wirtschaft kurzfristig gestillt wird mag vielleicht stimmen, aber um die gesellschaftlichen Entwicklungen macht sich scheinbar niemand weitere Gedanken.

Die Integration von Ausländern ist heute schon ein kaum stemmbares Problem geworden, wird von einem großen Teil von ihnen sogar konsequent abgelehnt. Vereinzelte Gruppen treten besonders positiv hervor, vereinzelte auch besonders negativ, diese driften dann sogar eher in die Kriminalität ab, anstatt produktiv an der gesellschaftlichen Entwicklung mitzuwirken, siehe die immer weiter ausufernde Clankriminalität von arabischen Großfamilien. Eine Integration von 400.000 Zuwanderern pro Jahr wäre ein Projekt, das dieser Staat nicht bewältigen könnte.

Zudem warten wetweit weitere demografische Herausforderungen, bei denen Europa mit Sicherheit seine Unterstützung anbieten wird/muss. Asien soll bis zum Jahr 2100 noch um knapp 78 Millionen wachsen. Es ist dann mit knapp 5 Milliarden Einwohnern der am meist besiedelte Kontinent des Planeten. Ein vermeintlich niedriges Wachstum, allerdings muss man bedenken, dass bereits heute 4,6 Milliarden Menschen in Asien leben und der Energiebedarf von Jahr zu Jahr steigt.

Afrika hat weltweit schnellstes Bevölkerungswachstum

Afrika wird sich im gleichen Zeitraum mehr als verdreifachen, auf knapp 4,28 Milliarden Einwohner. Beide Kontinente werden einen nahezu unstillbaren Bedarf an Energie, Nahrung etc. haben. Gerade in Afrika dürften Hungersnöte an der Tagesordnung stehen, Kämpfe um die wenig vorhandenen Ressourcen ebenso. Heute schon können nicht alle Einwohner Afrikas versorgt werden. Millionen Flüchtlinge werden die Folge sein. Ihr Ziel ist oft das wohlhabende Europa.

Zusätzlch zu den 400.000 Zuwanderern pro Jahr in den deutschen Arbeitsmarkt könnte also eine nicht zu beziffernde Zahl von Armutsflüchtlingen stehen. Deutschland könnte diese Zahl nicht stemmen, nicht einmal Europa in seiner Gesamtheit wenn es geschlossen auftreten würde.

Lateinamerika soll laut der Prognose der UN DESA nur geringfügig wachsen um 26 Millionen Einwohner. Nordamerika dafür um 122 Millionen. Ozeanien würde sich von 43 Millionen auf 75 Millionen knapp verdoppeln. Die Probleme sind überall ähnlich. Die Versorgung mit Energie und Lebensmitteln für die Bevölkerung muss gewährleistet werden. Die Bevölkerung in der westlichen Welt will aber auch ihren Lebensstandard halten, während Bevölkerungen aus Afrika und Asien einen ähnlichen Wohlstand für sich beanspruchen. Verteilungskämpfe könnten die Folge sein.

Vor diesen Punkten verschließen aktuell alle Parteien in der politische Landschaft die Augen bzw. sie tun es bereits seit Jahrzehnten. Es wird Zeit, dass man sich auf Realpolitik konzentriert und nicht versucht ökologische, klimaneutrale Luftschlösser zu bauen, die weder nachhaltig noch finanzierbar sind.

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