Die Bundesverwaltung der Schweiz hat bekannt gegeben den sogenannten „Genderstern“ und ähnliche Schreibweisen in Behörden zu untersagen. Ab sofort dürfen die Behörden weder “Genderstern” (Gemeindevorsteher*in), “Gender-Gap” (Bürger_innen)_ oder “Gender-Doppelpunkt” (Bürgermeister:in) verwenden. 

Die Bundeskanzlei der Schweiz begründet das Verbot aus sprachlichen, sprachpolitischen und rechtlichen Gründen. Da der Genderstern ein Symbol einer gewissen politischen Haltung suggeriert, möchte der Bund sich neutral zu dem Thema verhalten. Aussagen des Schweizer Bundes zu gesellschaftspolitischen Haltungen sind in unserem Nachbarland unerwünscht.

 Die Schreibweisen sind deshalb in allen Texten der Bundesverwaltung verboten. Alternativ zum Genderstern soll die weibliche und die männliche Form genannt werden. Ebenfalls erlaubt wäre die Verwendung eines Schrägstrichs (Politiker/in).

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