Nach den Skandalen um zu spät gemeldete Einkommen und selbst genehmigte Corona Bonus Zahlungen stürzen die Grünen in aktuellen Sonntagsumfragen weiter ab. Aktuell liegen sie mit 22 Prozent drei Punkte hinter der Union, die nun wieder die stärkste Kraft ist.

Ausschlaggebend hierfür dürften die jüngst bekannt gewordenen Skandale rund um die Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sein. Diese hatte verspätet knapp 25.000 € Nebeneinkommen aus den Jahren 2018 – 2020 dem Finanzamt und dem Bundestagspräsidenten gemeldet. Öffentlich machte sie den Vorfall selbst nicht, Recherchen der BILD Zeitung brachten den Fall ans Tageslicht. Zusätzlich beschloss der Bundesvorstand der Grünen, zudem Baerbock gehört, dass die Bundesvorstandsmitglieder die Corona Prämie von 1500 € netto erhalten. Dieser Betrag war dafür vorgesehen um Berufsgruppen wie Altenpflegern, Erzieherinnen oder Kassiererinnen, die in der Corona Pandemie deutliche Mehrbelastungen im Berufsleben hatten, zu fördern und auch als Anerkennung für ihre Leistungen zu geben.

Noch vor wenigen Wochen äußerte sich die grüne Kanzlerkandidatin zu Abgeordneten der Union, die sich in der Corona Pandemie mit dem Verkauf von Masken bereichert hatten, so: „Es ist seit Jahren – um nicht zu sagen Jahrzehnten – offensichtlich Usus bei etlichen Abgeordneten dieser beiden Parteien, dass es zum Mandat dazugehört, darüber auch reichlich Nebeneinkünfte beziehen zu können“. Glaubwürdigkeit sieht anders aus.

Dass Baerbock sich hier bedient hat und ihre Einkünfte erst verspätet gemeldet hat, lässt das Vertrauen der Wähler schwinden und der anfängliche Hype um die grüne Kanzlerkandidatin scheint für das Erste vorbei zu sein.

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