Die Ampelkoalition nimmt Abstand von der allgemeinen Impfpflicht ab 18 Jahren. Der Bundestag erreicht keine nötige Mehrheit für das angestrebte Vorhaben.

Am 07. April entscheidet der Bundestag über die Einführung der geplanten Impfpflicht. Die Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren dürfte jedoch schon jetzt vom Tisch sein. Den Befürwortern, ganz vorne weg Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), sowie Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), dürfte das bitter aufstoßen. Bis zum gestrigen Tag hatte gerade Karl Lauterbach für die Impfpflicht ab 18 Jahren geworben.

Ob sich für einen Antrag überhaupt eine Mehrheit findet, ist fraglich. Am wahrscheinlichsten mehrheitsfähig sehen Experten derzeit den Antrag, der eine Impfpflicht ab 50 Jahren beinhaltet. Doch selbst die Umsetzung dieses Antrages bleibt mehr als fraglich.

Was genau sich die Verantwortlichen von einer Corona-Impfpflicht erhoffen, bleibt weiter offen. Erst kürzlich ergab eine Umfrage, dass sich lediglich zwei Prozent der bisher nicht “immunisierten” Menschen – bei der Einführung einer Impfpflicht – der Zwangsimpfung beugen würden.

Die Wirkung der auf dem Markt vertretenen Impfstoffe ist nach wie vor stark umstritten. Eine Überlastung der Intensivstationen liegt in weiter Ferne. Der Großteil der Corona-Patienten ist nicht wegen einer Corona Infektion im Krankenhaus. Derzeit wird in keinem europäischen Land mehr über eine staatlich verordnete Impfpflicht debattiert. Nur die Bundesrepublik Deutschland will unbedingt weiter an der Impfpflicht festhalten. Da stellt sich die Frage: Wem nützt es?

Ein Gedanke zu „Die allgemeine Impfpflicht ist vom Tisch“
  1. Ich bin 62 und will mich auch nicht impfen lassen , ich brauche keinen KLABAUTERBACH der mir das vorschreibt !!!!!

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