Frankreich senkt den Spritpreis um 15 Cent, die Niederlande senkt die Spritsteuer um umgerechnet 17 Cent pro Liter Benzin. Alles um Autofahrer zu entlasten. Doch wann folgt Deutschland?

Deutsche Bürger kennen es nur zu gut. Will der Staat Geld von einem, sind die Verfahren schnell und effizient. Doch nimmt man mal selbst etwas in Anspruch, verzweifelt man an der bundesdeutschen Bürokratie. Deutschland diskutiert über die rasant steigenden Spritpreise bereits seit einigen Wochen. Es sollen Preissenkungen in die Wege geleitet werden. Bevor dies jedoch geschieht, führt die Regierung zunächst die Nachteile auf. Beispielsweise beim Thema Mehrwertsteuersenkung. Das würde die EU nicht genehmigen. Energie-Steuer senken führe scheinbar zu einem Vorteil der Energiekonzerne, welche das Geld wieder direkt oben drauf schlagen könnten.

Doch auch die vom FDP Mann Lindner eingeworfene Idee eines Tankgutscheines wird kritisiert. Vom Tankgutschein könnten ja auch Nicht-Bedürftige profitieren. Menschen, die sich angesichts der Grünen “locker” leisten können den Sprit zu bezahlen. Außerdem stellt sich direkt die Frage, wer entsprechende Gutscheine in Anspruch nehmen darf. In Zeiten, in welchen massiv gegen russischstämmige Menschen und politische Oppositionelle gehetzt wird, könnte man befürchten, dass hier eine weitere Möglichkeit installiert wird, um Druck auf unliebsame Bürger auszuüben.

Immerhin einer der Vorschläge ist noch im Rennen, doch wer weiß ob sich nicht auch hier bald eine Ausrede finden lässt. Das Stichwort lautet “Mobilitätsgeld”. Gestaffelt an das Einkommen des Individuums und ausbezahlt durch die Unternehmen. Im Schnitt dürften sich dadurch etwa 30 bis 50 € pro Monat ergeben.

Doch eines ist sicher, jede dieser Unterstützungsvarianten wird es nur für eine geringe Zeit geben. Denn Geld, so ein Sprecher der Tagesschau, ist in diesem Staat nicht vorhanden. Zu viel ist in unverhältnismäßige Corona-Maßnahahmen, vom Maskenkauf bis hin zu Millionen Euro für Corona Schnelltest Ehrenämter geflossen. Auch der Ukraine Krieg frisst weitere Milliarden an Euros auf und hunderttausende Asylanten müssen seit 2015 ebenfalls versorgt werden.

Da kann der kleine deutsche Steuerzahler doch bitte seinen Sprit mal selbst bezahlen und im Winter ein bisschen frieren, oder nicht?

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