Drei Tage lang trafen sich die Staats – und Regierungschefs der G7 zu ihrem diesjährigen Gipfel auf Schloss Elmau. Dieser ist nun beendet und es stehen einige neue Beschlüsse fest. Unter anderem stellt die Bundeswehr der neuen NATO Eingreiftruppe 15.000 Soldaten zur Verfügung.

Eines der vermutlich wichtigsten Themen war das weitere Verfahren gegenüber Russland. So einigten sich die Staaten darauf Russland weitere Sanktionen aufzuerlegen. Diese sollen zukünftig insbesondere den Technologiebereich sowie die Rüstungsindustrie betreffen. Auch ein Einfuhrstopp für Gold wurde diskutiert, welcher jedoch vorerst noch in der europäischen Union diskutiert werden muss. Mit den Sanktionen erhoffen sich die Staaten ein baldiges Ende des bereits seit Monaten andauernden Krieges. Als Begründung wurde die zunehmende Verschlechterung der Versorgung durch Energie und Nahrungsmittel aufgeführt.

Gleichzeitig wird eine NATO-Eingreiftruppe gegründet. Die Bundeswehr stellt hierfür 15.000 Bundeswehrsoldaten zu Verfügung, die innerhalb von zehn Tagen kampfbereit sein sollen. Die NATO-Truppe soll insgesamt 300.000 Soldaten umfassen.

Um der Wirtschafts- und Energiekrise entgegen zu wirken einigten sich die Staatschefs auf eine Umgestaltung der Weltwirtschaft. Somit wolle man steigende Lebensunterhaltskosten stoppen. Besprochen wurde hierbei eine Obergrenze bei den Energiepreisen, die gleichzeitig die russischen Einnahmen reduzieren sollen.

Um die globale Ernährungssicherheit zu sichern soll die Ukraine mit weiteren Geldern bei der Produktion und dem Export des Weizens unterstützt werden. Hierbei soll unter anderem die Offenhaltung der Agrarmärkte eine Rolle spielen. Außerdem einigten sich die G7 Staaten auf ein Investitionsprogramm welches mit rund 600 Milliarden Dollar finanziert werden soll und dazu dient Chinas Einfluss einzudämmen.

Letztendlich einigten sich die Staaten auch auf neue Klimaschutzziele. Hierzu sollen erneuerbare Energien, sowie Klimaneutralität ausgebaut werden und gleichzeitig die Energieversorgung sichergestellt werden.

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