In der Corona-Zeit wurden nicht nur in Deutschland viele neue Gesetze auf den Weg gebracht. Während in der Bundesrepublik bislang weitestgehend auf indirekte Freiwilligkeit gesetzt wurde, gibt es in einigen Ländern wie Frankreich oder Italien die Richtung einer ganzheitlichen Impfpflicht.

Galt dies zunächst insbesondere für das Pflegepersonal, hat Italien jetzt eine neue Hürde erreicht. Um künftig seiner Arbeit nachgehen zu können benötigen Mitarbeiter ab Mitte Oktober entweder eine Impfung oder eine negativen Test, den sie aus eigener Tasche bezahlen müssen. Wenn ein Arbeitnehmer weder geimpft noch getestet ist wird er ohne Bezahlung freigestellt.

Draghi setzte sich mit diesem Gesetz gegenüber den Gewerkschaften und etlichen oppositionellen Parteien durch. Diese hatten das Vorgehen der Regierung stark kritisiert. Ein Test kostete für Erwachsene ca. 15€. Dieser muss jedoch arbeitstäglich durchgeführt werden, da diese bekanntlich nur 24 Stunden gültig sind. Somit setzt man dem noch nicht geimpften Arbeitnehmer die Pistole auf die Brust. Entweder er zahlt dafür, dass er seiner Arbeit nach gehen kann oder er lässt sich impfen.

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