Die Deutschen werden ab dem 01. Januar 2022 mal wieder stärker zur Kasse gebeten. Die CO2 Abgabe steigt ab dem kommenden Jahr weiter an, zudem plant die Ampelkoalition den Todesstoß für die Logistikbranche.

Für fossile Energieträger wird seit vergangenem Jahr die so genannte CO2 Abgabe erhoben. Betroffen sind neben Heizöl und Gas vor allem auch Diesel und Benzin. Für eine Tonne erzeugtes CO2 wird eine Abgabe von 25 Euro fällig. Ab dem ersten Januar 2022 wird diese Abgabe auf 30 Euro pro Tonne erhöht. Für Dieselfahrer bedeutet das eine Erhöhung von knapp 1,6 Cent je Liter. Auf Benziner kommt eine Preissteigerung von 1,4 Cent je Liter zu.

Zudem plant die neue Ampelkoalition die Steuern für Benzin und Diesel anzupassen. Der Steuervorteil für Diesel soll entfallen. Benzin und Diesel würden dann den gleichen Preis kosten. Es sind Preissteigerungen von 18 Cent pro Liter möglich.

Sollte diese Regelung eintreten, wäre das, für die ohnehin schon angeschlagene Logistikbranche, ein weiterer schwerwiegender Schlag. Immer höhere Mautgebühren und Spritpreise treiben die Kosten für die Speditionen in die Höhe. Daraus resultieren Pleiten von kleineren Speditionen, die dem Preisdruck, gerade aus Osteuropa, nicht standhalten können.

Die Speditionen, die weiterhin fahren, geben die Kosten an den Endverbraucher weiter. Der ohnehin schon finanziell gebeutelte deutsche Bürger wird also vor noch höhere Preise gestellt, die er bezahlen muss. Die fossilen Energieträger fungieren schon seit Monaten als Preistreiber und lassen die Inflationsrate in Deutschland und Europa, aber auch weltweit, in die Höhe schnellen. Eine Aufschiebung der CO2 Abgabe im Januar wäre die einzig logische und nötige Konsequenz. Da aber insbesondere die Grünen von ihrer Klimaideologie nicht abrücken werden, ist solch ein Handeln von der neuen Regierung nicht zu erwarten.

Der Leidtragende ist wieder einmal der Bürger.

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