Nach einer neuen Studie hat sich die Zahl der Krankenhausbehandlungen nach Cannabiskonsum im Zeitraum von 2000 bis 2018 knapp versechsfacht. Hauptsächlich geht es bei den Behandlungen um psychische Störungen.

Für viele gilt Cannabis als Einstieg in ein Leben im Drogenrausch. Medial und politisch verharmlost, hat es trotzdem den Stempel “Einstiegsdroge” in der Gesellschaft. Doch dass es nicht nur zum Konsum von härteren Drogen führt, sondern der alleinige Cannabiskonsum bereits gefährlich ist, zeigt eine neue medizinische Studie des Statistischen Bundesamtes.

Krankenhausaufenthalte, aufgrund von psychischen Störungen durch Cannabiskonsum, sind vom Jahr 2000 mit 3.400 Fällen auf knapp 19.100 Fälle im Jahr 2018 gestiegen – Tendenz weiter steigend. Aufenthalte wegen Schizophrenie oder krankhaften Alkoholkonsums, blieben jedoch zahlenmäßg unverändert.

Medial und poitisch wird der Cannabiskonsum verharmlost. In Filmen und Serien, aber auch in der Musikbranche, wird er geradezu als normal und cool dargestellt. Ein Grund dafür, dass immer mehr Jugendliche den Stoff ausprobieren, ohne sich der Folgen bewusst zu sein.

Politisch wird derzeit sogar über die Legalisierung von Cannabis diskutiert. Die Ampelkoalition hat in ihrem Koalitionsvertrag bereits niedergeschrieben, dass es eine “kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften” geben soll. Experten sind sich einig, dass diese Maßnahme zu einer weiteren Erhöhung der Krankenhausaufenthalte führen wird.

Die Ampelkoalition trifft also weiterhin jede Menge Maßnahmen, die nicht nur fragwürdig, sondern für viele mittlerweile schon gefährlich sind. Dahinter stecken absehbare Ziele. Als Erstes möchte man durch die Legalisierung weitere Steuergelder generieren und als Zweites wird die Kriminalitätsrate in diesem Bereich künstlich gesenkt. Wenn man verbotene Dinge einfach erlaubt, kann man später sagen, dass es einen Rückgang der Kriminalität gab. 2019 gab es immerhin 220.000 Verfahren im Zusammenhang mit Cannabis.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.