Bei der diesjährigen 73. Frankfurter Buchmesse werden über 300 Autoren teilnehmen, darunter auch Schriftsteller des Jungeuropa Verlags. Daraufhin entbrannte eine heftige Diskussion, welche sogar bis hin zu Absagen anderer Teilnehmer wie Jasmina Kuhnke führte.

Auf Twitter begründete sie ihre Entscheidung mit den Worten “ich rede nicht mit Nazis, ich höre Nazis nicht zu.” Der Jungeuropa Verlag wird in die neue Rechte eingeordnet, ist jedoch, wie Boos (Direktor der Frankfurter Buchmesse) bei der Tagesschau zu bedenken gibt, im legalen Bereich der deutschen Gesetze und somit auch auf der Messe vertreten. Weiter gab er als Begründung an, dass die Buchmesse für einen möglichst offenen Diskurs stehe, bei der alle Spektren zur Verfügung stünden.
Dies sehen einige scheinbar kritisch. Dabei sollte eine von sich überzeugte Demokratie entsprechende Diskussionen nicht meiden, sondern diskutieren. Denn dies machen Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit aus. Dafür steht ja eigentlich der Grundsatz unseres Staates.

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