Etliche Eltern haben sich bereits gefreut: endlich können ihre Kinder wieder befreit zur Schule gehen, sich anlächeln und ausgiebig miteinander kommunizieren. Ja und endlich können sie frische Frühlingluft einatmen.

Doch auch wenn ab dem 20. März die neuen Corona Maßnahmen des Bundes umgesetzt werden sollen, so fährt Baden-Württemberg in Sachen Maskenpflicht an Schulen seinen eigenen Weg.

So ließ ein Regierungssprecher aus Baden-Württemberg am gestrigen Dienstag verlauten: “Das Land habe […] zumindest die Möglichkeit, vorübergehend an der Maskenpflicht in Innenräumen und Schulen festzuhalten – und davon werde man auch Gebrauch machen.”

Dies bedeutet also, dass die Schüler in Baden-Württemberg weiterhin Masken im Unterricht tragen müssen und dies obwohl mittlerweile bekannt ist, welche Auswirkungen sich hierbei auf die Gehirnentwicklung der insbesondere kleinen Kinder abzeichnen. Auf der Seite von Kindergesundheit-info befindet sich beispielsweise der Hinweis zum Tragen der Masken wie folgt: “Kinder unter zwei Jahren und schlafende Kinder dürfen keine Maske tragen, um einer Erstickungsgefahr vorzubeugen”.

In etlichen Studien wurden erhöhte CO2 – Werte in der Einatemluft der Kinder festgestellt, was sich wiederum psychisch und physisch auf die Gesundheit der Kinder auswirken kann.

Obwohl die Hospitalisierungsrate weiter auf dem Rückmarsch ist, befinden unsere Politiker, dass ausgerechnet diejenigen unter uns, welche sich nicht wehren können und am wenigsten zu einer steigenden Hospitalisierungsrate beitragen, weithin unter den Maßnahmen zu leiden haben.

Dem sollte eindeutig widersprochen werden! Zudem verlieren die Politiker bald endgültig ihre Glaubhaftigkeit, denn vor wenigen Tagen noch wurde der 20. März als “freedom day” angepriesen, wobei auch die Maskenpflicht für Schüler als beendet erklärt wurde. Zu hoffen bleibt, dass spätestens am 02. April, wie vom Bund verabschiedet, die Maskenpflicht an Schulen fällt.

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