Nach dem durch Baerbock geforderten Ministerium für Klimaschutz nun ein Vielfaltsministerium für Migrationspolitik? Damit möchte die Grüne Kanzlerkandidatin die Anerkennung von Migranten stärken. 


Annalena Baerbock möchte eine drastische Veränderung in der Migrationspolitik herbeiführen. Dies machte Annalena Baerbock im Interview mit der Türkischen Gemeinde Deutschland (TGD) deutlich. Sie erklärte im Interview: “Wir sind kein Einwanderungsland. Wir sind eine Einwanderungsgesellschaft”. Das neue Vielfaltsministerium soll auf Diversität und Vielfalt ausgerichtet werden. Die Einwanderungspolitik soll dann komplett aus dem Bundesinnenministerium entfernt werden. 


Laut der Kanzlerkandidatin soll mit dem neuen Ministerium Vielfalt positiv gewürdigt und besser gefördert werden. Baerbock möchte nicht nur über Einwanderung reden, sie möchte Gleichstellung und Teilhabe schaffen. Neben Migranten sollen vor allem auch Homosexuelle und Frauen vertreten werden. Baerbock betonte im Interview außerdem, dass die Gastarbeiter von gestern zu deutschen Staatsbürgern von heute geworden sind. Laut ihr ist die türkische Einwanderungsgeschichte eine große Erfolgsgeschichte für Deutschland, welche nach ihrem Geschmack auch in Schulbüchern gelehrt werden sollte.


Neben den Ministerien für Klimaschutz und Vielfalt plant die Grüne Kanzlerkandidatin außerdem eine Migrantenquote in Führungspositionen einiger Berufsgruppen und in der Politik. 

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