Für Anleger läuft das Jahr 2022 alles andere als erfreulich: die Kurse fallen und viele Anleger fragen sich wann die Erholung kommt. Das vielerorts schwächelnde Wirtschaftswachstum lässt die aktuelle Situation an den Märkten schwer einschätzen.

Krieg, Inflation, Zinserhöhung und gestörte Lieferketten sorgen für ein deutliches Minus vieler Indexe seit Jahresbeginn. Verschiedene technische und Stimmungsindikatoren zeigen eine ernüchternde Prognose auf. Die Befragten des Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) gehen davon aus, dass sich die Stimmung weiter eintrüben wird und halten eine Rezession für wahrscheinlich. Wie die Rating Agentur Morningstar errechnet hat, verloren Europas Fond- Anleger allein im ersten Quartal über 630 Milliarden Euro.

Die angelaufene Zinswende in den USA hat insbesondere die Tech-Aktien abstürzen lassen. Dies spiegelt sich auch im “Fear and Greet – Index” wieder. Dieser zeigt die Nachfrage zwischen Kauf- und Verkaufsoptionen und steht eindeutig auf “fear”. Ein Grund dafür dürfte die zu teure Bewertung einiger Aktien sein.

Aktieninvestoren müssen wohl erst einmal weiter mit roten Zahlen rechnen. Wer auf die Chance eines guten Einstiegs wartet, sollte gut informiert sein oder sich noch etwas gedulden.

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