Jedes Jahr gibt es einen kleinen Genozid in Deutschland. 2021 wurden wohl wieder über 95.000 unschuldige Babys entsorgt. Ignoriert von der Politik, unbeachtet von der Gesellschaft und ein komplett fehlendes Problembewusstsein. Wo sind die Moralaposteln, welche sich sonst bei jeder Gelegenheit selbst rühmen die “menschlichsten” zu sein?

Zuerst die gute Nachricht, 2021 sank die Anzahl der Abtreibungen zum ersten Mal unter die 100.000er-Grenze. Erklärt wird dies durch die Coronapandemie. Zuvor wurden im Schnitt Jahr für Jahr über 100.000 ungeborene Kinder abgetrieben. Über die letzten zwanzig Jahre betrachtet, sind über 2,1 Millionen unschuldige Babys allein in Deutschland “entsorgt” worden. Das ist stummer und ungehörter Genozid in Deutschland.

Verstörend wirkt dazu die Politik der linksliberalen Ampel-Koalition. Es erfolgt keine Analyse der Ängste und Sorgen, welche dazu führen, dass junge Mütter in einer Abtreibung die einzige Lösung sehen. Von einer gesellschaftlichen Debatte ganz zu schweigen. Immerhin sind davon Millionen Menschen betroffen und teilweise noch traumatisiert. Stattdessen wird überlegt, das Werbeverbot für Abtreibungen fallen zu lassen.

Nun ja, die Kleinen haben ja auch noch keine Wählerstimme. Es läuft etwas gewaltig schief. Es wird Zeit, dass dieses Thema auch auf die politische Agenda gesetzt wird, und zwar ganz Oben. Eine Gesellschaft zeichnet sich immer auch dadurch aus, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht und ihrer Zukunft.

Quelle: www.destatis.de

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