Das grün regierte Baden-Württemberg macht ernst. Als erstes Bundesland gilt ab kommenden Montag die so genannte “2G” Regelung. Ungemipften wird damit der Zugang zum öffentlichen Leben weiter schwer gemacht, es droht ein Lockdown ausschließlich für sie.

Die Landesregierung um Winfried Kretschmann (Die Grünen) führt ab kommenden Montag eine neue Coronaregelung ein. Aufgrund der stagnierenden Impfquote in der Bevölkerung übt die Landesregierung mit dieser Maßnahme weiteren Druck auf ungeimpfte Bürger aus. Als weiteres Bundesland kündigte Hessen bereits ähnliche Schritte an. Eine bundesweite Einführung ist daher nicht ausgeschlossen.

Ab dem 15. September 2021 bezahlt Baden-Württemberg auch keine Entschädigung für Lohnfortzahlung an Umgeimpfte, falls diese sich in Quarantäne begeben müssen und nicht zur Arbeit gehen können. Mit diesen Maßnahmen verdeutlicht sich immer mehr eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen Geimpften und Ungeimpften. Hintergrund der Streichung dieser Entschädigung ist, dass bis zum 15. September jeder Bürger ein Impfangebot hätte wahrnehmen können.

Der “Lockdown für Ungeimpfte”, der ab Montag gilt, ist an die Intensivbettenbelegung im Land gekoppelt. Sollten mehr als 300 Intensivbetten mit Corona Patienten belegt sein, greift die “2G” Regelung automatisch in allen öffentlichen Bereichen. Läden der Grundversorgung sind hiervon ausgenommen.

Nach heutigem Stand (09.09.2021) sind derzeit 2.002 von 2.325 Intenivbetten belegt. 169 von ihnen sind Covid Patienten. Die Zahlen werden laufend aktualisiert und können unter dem Intensivregister abgerufen werden. In den heutigen Zeiten ist es leider notwendig geworden, dass die Bürger sich über diese Umstände täglich selbst informieren um auf dem Laufenden zu bleiben.

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