Ein 32-Jähriger männlicher Erzieher soll in einer Kita in Berlin-Spandau sieben Kinder vergewaltigt haben. Die erste Anzeige wegen mehrfachem Kindesmissbrauchs wurde Ende August gegen den Mann erstattet. Eltern machten vorab die Leitung darauf Aufmerksam, das mit dem Erzieher etwas nicht stimmt. Wieso reagieren die Verantwortlichen erst jetzt? 

Insgesamt fünf Anzeigen sind mittlerweile gegen einen 32-Jährigen Kita-Erzieher aus Berlin eingegangen. Er arbeitete in der AWO Kita “Feldhäuschen” in Berlin Spandau für zwei Monate als Aushilfskraft über eine Zeitarbeitsfirma. Nach einer am Montag einberufenen Elternversammlung in der Berliner Kita spricht man nun sogar von sieben Vergewaltigungen. Zwei davon wurden wohl durch die Kita-Leitung bzw. durch die Erziehungsberechtigten noch nicht zur Anzeige gebracht. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Äußerst brisant: schon am 25.08.2021 ist die erste Anzeige bei der Polizei eingegangen. Vier weitere Anzeigen wurden vergangene Woche erstattet. Gegen die Kita-Leitung erheben die betroffenen Eltern schwere Vorwürfe. Gegenüber der Bild, welche als erstes über den Vorfall berichtete, äußerte sich eine der betroffenen Mütter: “Mehrere Eltern hatten darauf aufmerksam gemacht, das mit dem Mann etwas nicht stimmt, doch die Kita reagierte nicht”. Die Polizei hält sich bisher bedeckt. 

Hätten die Verantwortlichen früher eingreifen können? Der entstandene psychische Schaden für die Kinder ist kaum in Worte zu fassen und kein Strafmaß der Welt kann solche Taten wiedergutmachen. Wieso reagieren die Verantwortlichen erst so spät, vermutlich zu spät? 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.