Vor einem Monat nannte Oskar Lafontaine den SPDler Karl Lauterbach “Covid-Heulboje”. Am gestrigen Sonntag kritisierte er den Bankkaufmann und Gesundheitsexperten der CDU, Jens Spahn, deutlich. Im Bezug auf die Pfizer-Enthüllungen spricht er von Covidioten. 
Oskar Lafontaine betitelt die Bundesregierung als größenwahnsinnig und unterstellt den “Covidioten” Machtmissbrauch. Konkret geht es dem, für seine scharfen Worte bekannten, Lafontaine um die Enthüllungen des Pfizerdeals (Deutschlandaktuell berichtete).

In seinem Facebookpost schreibt er: „Man erlebt immer wieder Überraschungen. Als ich die geleakten Verträge mit Pfizer/Biontech auf den NachDenkSeiten gelesen habe, verschlug es mir die Sprache. Dort steht doch tatsächlich: „Der Käufer erkennt an, dass die langfristigen Wirkungen und die Wirksamkeit des Impfstoffs derzeit nicht bekannt sind und dass der Impfstoff unerwünschte Wirkungen haben kann, die derzeit nicht bekannt sind… Der Käufer erklärt sich hiermit bereit, Pfizer, BioNTech (und) deren verbundene Unternehmen (…) von und gegen alle Klagen, Ansprüche, Aktionen, Forderungen, Verluste, Schäden, Verbindlichkeiten, Abfindungen, Strafen, Bußgelder, Kosten und Ausgaben freizustellen, zu verteidigen und schadlos zu halten….Die Politiker, die solche Verträge abschließen, sind die wahren Covidioten. Die mRNA-Technik wurde auch über die staatlich finanzierte Grundlagenforschung vorangetrieben und die Entwicklung der Impfstoffe mit hunderten von Millionen gefördert. Mittlerweile rechnet Pfizer/BioNTech mit Gewinnen von 33,5 Milliarden Dollar in diesem Jahr. Das Mindeste wäre doch gewesen, wenn man bei exorbitanten Gewinnen Rückzahlungen an den Staat vereinbart hätte.”

Das nun Kinder zwischen 12 und 17 Jahren geimpft werden sollen, empfindet der Linke Parteifunktionär als größenwahnsinnig und deutlichen Machtmissbrauch der Regierung. 
“Was fällt diesen politischen Laiendarstellern eigentlich ein? Kennen sie, im Gegensatz zum Hersteller, die langfristigen Wirkungen des Impfstoffs und wissen sie bereits, dass der Impfstoff keine unerwünschten Wirkungen haben wird? Angefangen vom Bankkaufmann, Politikwissenschaftler und Pharmalobbyisten Spahn – auf welche Fachkompetenzen berufen sich diese Damen und Herren eigentlich?”

Lafontaine spricht weiter von Knebelveträgen zwischen Pfizer und seinen Kunden. Laut ihm haben in Zeiten wie diesen viele das Denken verlernt. Lobend erwähnt er jene die sich gegen die geltende Meinung des Mainstreams stellen. Ihn erfreut es, dass es “Wissenschaftler in der Ständigen Impfkommission und Kinderärzte gibt, die dem Druck der Pharmalobbyisten und der sich im COVID-Rausch befindenden Politiker widerstehen”.

Mit der Kritik gegen die geltenden Corona-Regeln stellt er sich gegen die breite Meinung seiner Parteigenossen von DIE LINKE. Diese forderten überwiegend noch heftigere Einschränkungen um die Pandemie einzudämmen.

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