Auch dieses Jahr startet, wie viele andere zuvor, mit einer Erhöhung vieler Kosten und neuen Regelungen und Gesetzen.

Nach der Erhöhung der CO2-Abgaben im Jahr 2021, werden ab 1. Januar 2022 die CO2-Abgaben von 25 auf 30 Euro je ausgestoßene Tonne CO2 erhöht. Dies resultiert in steigenden Preisen für Benzin und Diesel um ca. 1 1/2 bis 2 Cent pro Liter.

Die Deutsche Post erhöht ihre Preise. Das Porto von Standardbriefen steigt von 80 auf 85 Cent pro Brief. Der Grund für die Erhöhung seien steigende Transportkosten. Außerdem wird die Pfandpflicht auf alle Getränkedosen, sowie Obst- und Gemüsesaft in Plastik-Einwegflaschen ausgedehnt. Der Preis passt sich den üblichen Pfandkosten von 25 Cent an.

Was schon vor der Bundestagswahl 2021 vorauszusehen war, wurde nun direkt nach der Wahl beschlossen. Die Teil-Impfpflicht soll ab dem ersten Januar in Kraft treten. Dies gilt für alle Berufe in Kliniken, Arztpraxen und Pflegeheimen. Bis Mitte März müssen alle Angestellten einen vollständigen Nachweis erbringen, ob sie gegen das Corona-Virus Geimpft oder Genesen sind. Ob es bei einer Teil-Impfpflicht bleibt, ist zu bezweifeln.

Der Corona-Bonus, welchen Angestellte in verschiedenen Berufen wie Polizei, Feuerwehr, sowie Brief- und Paket-Zusteller bekommen haben, läuft zum 31. März aus.

Die Förderung von E-Autos wird hingegen verlängert. Eigentlich sollte der staatliche Zuschuss zum Kauf eines Elektroautos Ende 2021 auslaufen. Das Wirtschaftsministerium um Robert Habeck (Grüne) hat die Prämie um ein weiteres Jahr verlängert. Wer sich also ein neues, rein elektrisch betriebenes Auto zulegt, kann weiterhin bis zu 9.000 Euro Zuzahlung erhalten.

Gleich zum 1. Januar wird es einen längere Gewährleistungszeitraum von Produkten geben. Wer bisher ein Produkt kaufte, welches später Mängel aufwies, hatte bisher 6 Monate Zeit Mängel beim Hersteller zu reklamieren. Ab 2022 wird das Gewährleistungsrecht von 6 Monaten auf ein ganzes Jahr verdoppelt.

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